Zur Besichtigung bleiben dir zwanzig Minuten an einem Nachmittag. Ob der Balkon abends noch Sonne hat, wie laut die Strasse nachts ist und wie weit es zum Bus ist, zeigt der Bericht aus amtlichen Daten — für jede Adresse der Schweiz.
Bei der Besichtigung siehst du einen Nachmittag. Der Bericht rechnet den Sonnenverlauf für das ganze Jahr, alle 10 Minuten, mit dem Nachbarhaus gegenüber, den Bäumen davor und den Bergen dahinter. Die 3D-Ansicht zeigt zu jeder Stunde, welche Hausseite in der Sonne liegt; die Sonnenstunden-Zahlen gelten für einen festen Messpunkt auf dem Dach.
Bis wann die Sonne nach Feierabend auf Balkon oder Sitzplatz scheint, im Juni und im Dezember, und ab wann das Nachbarhaus sie nimmt. Der Schatten wandert im Bericht sichtbar über das Haus.
Wie viele Sonnenstunden das Gebäude am 21. Dezember bekommt und ob die Wohnung den Winter über im Schatten von Hang oder Nachbarhaus liegt. Ein Tag im Sommer sagt darüber nichts.
Der Blick aus jeder Fassade für das Stockwerk, das du wählst: Sicht auf Strasse, Hof, See oder Hinterhaus. Dazu die Rundumsicht mit den sichtbaren Bergen.
Zur Besichtigung ist es meist ruhig. Der Bericht zeigt Strassen- und Bahnlärm bei Tag und bei Nacht aus den Karten des Bundes (BAFU), jeweils mit dem Grenzwert der Lärmschutz-Verordnung daneben. So weisst du, ob du nachts das Fenster offen lassen kannst.
Der Wert an der Fassade, eingeordnet am gesetzlichen Grenzwert: In einer Wohnzone liegt er nachts bei 50 dB. Bei offenem Fenster kommt davon etwa so viel an.
Güterzüge fahren nachts. Die Bahnlärm-Karte zeigt, was davon an der Adresse ankommt, getrennt für Tag und Nacht.
Fluglärm aus dem Lärmbelastungskataster, Hochspannungsleitungen und Betriebe nach Störfallverordnung in der Umgebung, dazu Feinstaub und Stickstoffdioxid im Jahresmittel.
Der Alltag entscheidet, ob eine Wohnung passt: der Weg zur Haltestelle am Morgen, der Schulweg der Kinder, der Einkauf nach der Arbeit. Der Bericht misst diese Wege vom Haus aus.
Güteklasse A bis D des Bundes (ARE) und die nächsten Haltestellen mit ihren Abfahrten, damit du weisst, wie oft der Bus wirklich fährt.
Einkauf, Schule, Kindergarten, Arzt, Apotheke, Badi, Ladestation und Autobahnanschluss, jeweils mit Distanz vom Haus.
Breitbandversorgung, 5G-Abdeckung und die Standorte der Mobilfunkantennen (BAKOM), wichtig fürs Homeoffice.
Manches erfährt man erst nach dem Einzug: die unübersichtliche Kreuzung vor dem Haus, der Keller, der bei Starkregen nass wird, die Wiese gegenüber, die Bauland ist. Der Bericht zeigt es vorher.
Die zehn nächsten polizeilich registrierten Unfälle mit Personenschaden (ASTRA), mit Datum und Unfallart. So siehst du, wo es in den letzten Jahren gekracht hat, etwa auf dem Schulweg.
Kantonale Gefahrenkarten für Hochwasser, Rutschung, Lawine und Sturz, wo der Kanton sie freigibt, dazu der Oberflächenabfluss bei Starkregen. Wichtig für Erdgeschoss, Keller und Tiefgarage.
Bauzonen rund ums Haus, gemeldete Bauprojekte in der Nähe und historische Luftbilder derselben Stelle: Die Wiese vor dem Fenster bleibt nur, wenn sie kein Bauland ist.
Kein Konto, keine App. Der Bericht öffnet sich im Browser auf dem Handy, und du kannst ihn beim Entscheid mit der Familie teilen.
Zahlung mit TWINT, Karte, Apple Pay oder Google Pay.
3D-Modell, Sonnenstunden, alle Karten und die Umgebung für genau diese Adresse.
In der Regel innert 24 Stunden. Auf dem Handy öffnen, teilen, als Datei sichern.
Echte Werte aus dem Beispielbericht Lidostrasse 5 in Luzern, am Vierwaldstättersee neben dem Verkehrshaus.
Lege den SunPlot-Auszug ins Inserat: belegte Besonnung, Lärm und Umgebung statt «ruhige, sonnige Lage». Die Abos mit eigenem Logo sind vorerst ausgesetzt.
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