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Besonnung und Mikrolage im Verkaufsdossier

Lage, Lage, Lage: Die Makrolage steht in jeder Standortanalyse. Die Mikrolage, also Besonnung, Aussicht, Lärm und Erschliessung der einzelnen Parzelle, wird meist nur beschrieben. Sie lässt sich belegen.

Mikrolage: die Faktoren, die den Preis machen

In der Immobilienbewertung wird zwischen Makrolage und Mikrolage unterschieden. Die Makrolage ist die Gemeinde: Steuern, Arbeitsplätze, Anbindung, Nachfrage. Die Mikrolage ist die Parzelle: Besonnung, Aussicht, Lärm, Hanglage, Nachbarschaft, Distanz zu ÖV, Schule und Einkauf. Zwei Wohnungen im selben Quartier können sich in der Mikrolage stark unterscheiden, und genau dort entstehen die Preisunterschiede, die ein Käufer zu zahlen bereit ist.

Das Problem: Makrolage-Daten gibt es überall. Für die Mikrolage steht im Verkaufsdossier meist ein Satz wie «sonnige, ruhige Lage mit schöner Aussicht». Das ist eine Behauptung, kein Beleg.

Besonnung belegen statt beschreiben

Mit den amtlichen 3D-Daten der Schweiz lässt sich die Besonnung einer Adresse berechnen: das Gelände und die Berge aus dem Höhenmodell, die Nachbargebäude aus swissBUILDINGS3D, die Bäume aus der Laserscanning-Punktwolke. SunPlot rechnet daraus alle 10 Minuten übers ganze Jahr, ob die Sonne das Objekt erreicht, gemessen am First des Gebäudes. Das Ergebnis sind Zahlen, die in ein Dossier gehören:

Sonnenstunden im Überblick aus einem SunPlot-Bericht: Stichtag, erste und letzte Sonne, Winter, Frühling, Sommer und ganzes Jahr
Sonnenstunden im Überblick: Stichtag, erste und letzte Sonne, Winter, Frühling, Sommer und das ganze Jahr.

Im Verkaufsdossier und im Beratungsgespräch

Der Bericht wird am Computer erstellt und trägt das eigene Logo. Er lässt sich als Link weitergeben, auf dem Tablet zeigen oder als PDF ins Verkaufsdossier legen. Für Interessenten beantwortet er die Fragen, die in jeder Besichtigung kommen: Wann hat die Terrasse Sonne? Was sieht man vom Balkon? Kommt der Schatten vom Nachbarhaus oder vom Berg? Wie laut ist es an der Strasse?

Einsatz in der Praxis

  • Verkauf: belegte Besonnung und Aussicht als Argument im Dossier und im Inserat.
  • Bewertung: Mikrolage-Faktoren mit Zahlen statt Adjektiven hinterlegen.
  • Vermietung: Sonnen- und Lärmsituation transparent machen, bevor Diskussionen entstehen.
  • Vergleich: zwei Objekte nebeneinander, gleiche Berechnung, gleiche Stichtage. Im Abo enthalten.

Abo für Büros

Für regelmässige Berichte gibt es zwei Abos mit Berichten pro Monat, eigenem Logo, Vergleichsberichten. Details und Preise stehen auf der Startseite.

Kurz beantwortet

Was gehört zur Mikrolage einer Immobilie?

Besonnung, Aussicht, Lärm, Hanglage, Nachbarschaft und die Distanz zu ÖV, Schule und Einkauf. Im Unterschied zur Makrolage, also der Gemeinde, betrifft die Mikrolage die einzelne Parzelle.

Wie belege ich die Besonnung im Verkaufsdossier?

Mit einer Berechnung aus amtlichen 3D-Daten: Gelände, Nachbargebäude und Bäume. SunPlot liefert Sonnenstunden an den Stichtagen und übers Jahr, die Schattenquellen und die Aussicht von den Fassaden, mit eigenem Logo als Link, auf dem Tablet oder als PDF.

Können Makler mehrere Objekte vergleichen?

Ja, im Abo. Zwei Adressen werden mit derselben Berechnung und denselben Stichtagen nebeneinandergestellt. Beim Einzelbericht ist es ein Objekt pro Bericht.

Sonne und Schatten an deiner Adresse, in 3D.

Einzelbericht CHF 49, Link per E-Mail in der Regel innert 24 Stunden. Grundlage: offene Geodaten von Bund und Kantonen.

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