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Solar · Eigentümer und Käufer

Solarpotenzial des Dachs prüfen

Das Sonnendach des Bundes sagt für jedes Dach, wie gut es sich für Solar eignet. Was es nicht sagt: ob der Nachbarbaum im Winter die Hälfte davon beschattet. Beides gehört zusammen.

Sonnendach: die Eignung jeder Dachfläche

Das Bundesamt für Energie hat mit swisstopo und MeteoSchweiz für jedes Gebäude der Schweiz berechnet, wie viel Sonne auf die einzelnen Dachflächen fällt. Das Sonnendach stuft jede Fläche nach Eignung ein, von gering bis hervorragend, und nennt die jährliche Einstrahlung und den möglichen Stromertrag. Grundlage sind Neigung, Ausrichtung und Grösse der Dachfläche sowie das Klima am Ort.

Was die Eignung bestimmt

  • Ausrichtung: Süd ist am ertragreichsten, Ost und West liefern je rund ein Fünftel weniger, dafür morgens beziehungsweise abends. Für den Eigenverbrauch ist eine Ost-West-Belegung oft sinnvoll.
  • Neigung: Im Mittelland liegt das Optimum bei etwa 30 Grad. Flachdächer werden aufgeständert.
  • Fläche: Kamine, Dachfenster und Gauben verkleinern die nutzbare Fläche.
  • Verschattung: Der Punkt, den das Sonnendach nur grob abbildet, und der im Winter entscheidend ist.

Verschattung: was das 3D-Modell dazusagt

SunPlot legt das Sonnendach über das 3D-Modell der Adresse und rechnet daneben den Schattenwurf mit dem Gelände, den Bergen, den Nachbarhäusern und den Bäumen alle 10 Minuten übers ganze Jahr. So siehst du, ob ein Dach mit guter Eignung im Dezember hinter dem Berg verschwindet, oder ob eine Baumreihe die Südhälfte am Nachmittag beschattet. Die Schattenstundenkarte zeigt es für jede Stelle des Dachs.

Solarpotenzial der Dächer am Verkehrshaus Luzern im SunPlot-Bericht
Sonnendach am Verkehrshaus Luzern: Jede Dachfläche nach Eignung gefärbt, darunter das 3D-Modell mit den Schatten der Umgebung.
Der Prüfer zeigt, welche Daten SunPlot an dieser Adresse nutzen kann. Ohne Anmeldung, ohne Kauf.

Vom Potenzial zur Anlage

Das Sonnendach und der Schattenbericht sind die Vorabklärung. Die Auslegung der Anlage, die Wirtschaftlichkeit mit Eigenverbrauch und Einspeisevergütung, Förderbeiträge und die Bewilligung gehören zu einem Installateur oder einer Energieberatung. Mit dem Bericht gehst du mit den richtigen Fragen in dieses Gespräch: Welche Dachfläche zuerst? Lohnt sich Ost-West? Was kostet der Baum im Winter?

Die Zahlen des Sonnendachs sind Berechnungen des Bundes auf Basis von Klimadaten und Dachgeometrie, keine Ertragsgarantie. Der tatsächliche Ertrag hängt von Modulen, Wechselrichter, Verschattung und Wetter ab.

Kurz beantwortet

Wie finde ich heraus, ob sich mein Dach für Solar eignet?

Mit dem Sonnendach des Bundesamts für Energie. Es stuft jede Dachfläche der Schweiz nach Eignung ein und nennt Einstrahlung und möglichen Ertrag. SunPlot zeigt es am 3D-Modell der Adresse und ergänzt die Verschattung durch Berge, Nachbarhäuser und Bäume.

Berücksichtigt das Sonnendach den Schatten von Bäumen?

Nur grob. Darum rechnet SunPlot den Schattenwurf zusätzlich aus dem 3D-Modell mit den Bäumen der Laser-Punktwolke und den Nachbargebäuden, alle 10 Minuten übers ganze Jahr. Die Schattenstundenkarte zeigt, welche Dachteile im Winter beschattet sind.

Ist ein Ost-West-Dach für Solar schlecht?

Nein. Ost und West liefern zusammen weniger Spitzenleistung als Süd, dafür verteilt über den Tag, was für den Eigenverbrauch oft besser passt. Das Sonnendach weist beide Flächen einzeln aus.

Sonne, Schatten und Lage an deiner Adresse, in 3D.

Einzelbericht CHF 49, Link per E-Mail in der Regel innert 24 Stunden. Grundlage: offene Geodaten von Bund und Kantonen.

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